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Nachruf für unseren verstorbenen Kreisschiedsrichterobmann Gregor Bock

 

Gregor stammte aus einer begeisterten Fußballerfamilie und war ein exzellenten Fußballer.

Mit seinen Geschwistern ist er groß geworden beim TSV Ufhausen über die Schüler- und Jugend- bis hin zu den Seniorenmannschaften.

Im Alter von 27 Jahren ließ Ihn eine Verletzung im Frühjahr 1985 unter dem damaligen legendären KSO Kurt Ebert und dem auch in Ufhausen sehr gut bekannten damaligen KLW Hermann Müller zum Schiedsrichter werden.

Er vertrat über die Grenzen des Hünfelder Landes hinaus im ganzen Fußballbezirk Fulda und nach der Wiedervereinigung auch im Austausch mit dem thüringischen Kreis Bad Salzungen die Farben der SR-Vereinigung Hünfeld und seit 2001 der fusionierten SR-Vereinigung Lauterbach-Hünfeld. Aktiv pfiff er bis hin zur damaligen BOL sehr erfolgreich und war ein auf allen Plätzen überaus angesehener, da erfahrener Referee.

 

Schon frühzeitig brachte sich Gregor als stiller Helfer und Ausschussmitglied in die Arbeit der KSV ein. Eine Herzensangelegenheit war ihm vor allem die Ausbildung und Förderung der Jung-SR, für die er unter vielen anderen Events in regelmäßigen Abständen über Jahre hinweg unvergessene Stadionfahrten zu fast allen Bundesligavereinen organisierte.

Die Pflege der Kameradschaft und das Fairplay in der Vereinigung war Ihm sehr wichtig. Auch ist es unter seiner Regentschaft und im guten Zusammenspiel mit unserem Kreislehrwart Maximilian Kaiser erstmals wieder gelungen den sehr hoch talentierten jungen Schiedsrichterkameraden Joshua Herbert bis an den DFB - Bereich im Deutschen Fußball heran zu bringen, was aus unserer Vereinigung zuletzt nur Hermann Dücker aus Silges in den 1970-iger und Anfang der 1980-iger Jahre geschafft hatte.

Ergänzend hierzu fungierte er in den vergangenen Jahren neben seiner Tätigkeit als KSO auch noch als objektiver und kritischer SR-Beobachter.

 

Das Amt des KSO übernahm Gregor am 02. März 2008 und begleitete es bis zum Schluss, d.h. bis vor wenigen Tagen als es seine schwere Erkrankung nicht mehr zuließ.

Seitens der Schiedsrichtervereinigung wurde Gregor mit der Bronze-, der Silber- und der goldenen Nadel in den Jahren 1995 bis 2005 ausgezeichnet und zuletzt noch vor 2 Jahre für seine über 30-jährige aktive Tätigkeit besonders geehrt.

Vom hessischen Fußballverband erhielt Gregor den Ehrenbrief im Jahre 1996 und die bronzene Verdienstnadel im Jahre 2004.

Das mit sehr großer Resonanz und Aufmerksamkeit begangene 90-jährige Jubiläum unserer Schiedsrichtervereinigung war im März 2015 in Hünfeld unter seiner Federführung ein absolutes Highlight in unserer Vereinigungsgeschichte.

 

Als Mensch und Kamerad war Gregor ein Pfundskerl, besonnen im Gemüt, offen, sachlich, fair und fest in seinem Meinungsbild. Hieraus ergab sich für uns stets eine vertrauensvolle und gewinnbringende Zusammenarbeit für unser gemeinsames Hobby.

 

Gregor Bock hinterlässt eine sehr große Lücke in unserem Gremium, die für uns nur sehr schwer wieder zu schließen ist.

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