Schiedsrichtervereinigung Lauterbach/Hünfeld
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Herzlich willkommen auf der Internetseite der Schiedsrichtervereinigung Lauterbach/Hünfeld!

Nächste Termine:

SR-Versammlung am 01.08.2021 um 09.00 Uhr

Ort: Bürgerhaus Michelsrombach

 

 

News:

Gruppenliga für Justus Dietrich!

Nach Elias Appels Aufstieg in die Verbandsliga, können wir euch nun einen weiteren Aufsteiger für die kommende Saison vorstellen. Justus Dietrich (17, VFL Eiterfeld) darf nach einem Jahr im KOL-Förderkader fortan Gruppenliga pfeifen. Für ihn macht Leonard Plutz Platz, der weiterhin Spiele bis zu Kriesoberliga leiten wird.

 

Gratulation an Justus und Gut Pfiff!

Die Schiedsrichtervereinigung Lauterbach/Hünfeld trauert um zwei weitere langjährige Schiedsrichter: Peter Ludwig und Solomon Christian.

 

Peter kam aus Tann und pfiff seit 1994 für BW Großentaft.

 

Solomon war seit 1999 Schiedsrichter des SC Lanzenhain und bis einschließlich Oktober noch im Seniorenbereich aktiv.

 

Beide hinterlassen eine tiefe Lücke in unserer Vereinigung. Wir werden sie sehr vemissen. 

 

Solomon Christian auf einer SR-Sitzung im März 2019

Elias Appel steigt in die Verbandsliga auf!

Nach nur einer Saison in der Gruppenliga, darf Elias (19, SG Kiebitzgrund) nun Spiele in Hessens zweithöchster Spielklasse leiten. Unser ehemaliger KLW Christoph Hein verzichtet dafür auf seinen Verbandsliga-Platz, leitet aber weiterhin Spiele bis zur Gruppenliga.


Wir gratulieren und wünschen Elias sowie allen anderen Aufsteigern viel Erfolg in den neuen Spielklassen! Gut Pfiff!

Ein Nachruf zum Tod von unserem Kameraden Heinrich Jäger

Letzter Abpfiff für einen großen Sportsmann

Die Schiedsrichtervereinigung Lauterbach/Hünfeld trauert um ihren langjährigen Schiedsrichter Heinrich Jäger, der kürzlich im Alter von 84 Jahren verstarb.

 

Heinrich war ein Schiedsrichter mit Leib und Seele, der bei seinen Spielleitungen für seine Konsequenz bekannt war und dabei keinen Unterschied zwischen einzelnen Farben, Vereinen oder Spielern machte. Diese musterhafte Unparteilichkeit, seine Kameradschaft und sein Enthusiasmus für den Fußball zeichneten ihn nicht nur aus, sondern machten ihn auch über die Regionsgrenzen hinaus auf allen Sportplätzen bekannt. Für seine Art und seinen großen Sportsgeist erntete er stets viel Anerkennung.

 

An der Seite von Schiedsrichtern wie Hermann Dücker und Werner Scheffler sammelte er zudem als Linienrichter Erfahrungen bis zur höchsten hessischen Spielklasse. Insgesamt dauerte seine Schiedsrichterlaufbahn, welche 1964 begann, über ein halbes Jahrhundert. Nach dem Ende seiner aktiven Zeit hielt er Kontakt zu vielen Weggefährten und war bis zuletzt als Ehrenmitglied unserer Vereinigung auf unseren Fortbildungsveranstaltungen ein gern gesehener Gast.

 

Heinrich wird uns als Mensch und Kamerad fehlen, wir werden ihm aber ein ehrendes Andenken bewahren. Ein Andenken an einen echten Sportsmann und Unparteiischen wie er im Lehrbuch steht.

„Lukas Hrádecký winkte uns vor dem Spiel“

Justus Dietrich ist seit 2018 Schiedsrichter. Vergangenen Sommer schaffte der 17-Jährige den Aufstieg in die Kreisoberliga und den Förderkader der Region. Justus im Interview über die Faszination Schiedsrichter, über seine Anfänge und seine Ziele.

 

    Justus, warum bist du Schiedsrichter geworden?

Mein Opa Helmut war früher einmal Schiedsrichterobmann. Er hat das ein bisschen in die Wege geleitet. Noch heute zeigt er mir seine Chroniken: Bilder, Artikel und Ansetzungen, die damals noch schriftlich verschickt wurden. Das hat mein Interesse geweckt. Pluspunkte sind auch die kostenfreien Eintritte für Bundesligaspiele und das Taschengeld. Auf die Dauer sammelt sich da was an – Zeitung austragen muss ich jedenfalls nicht.

     Wieso ziehst du das bis heute durch?

Vor allem Spiele im Gespann machen Bock. Zu dritt durch Hessen zu reisen und dabei neue Orte, neue Leute kennenlernen. Allein gelassen fühle ich mich nie, auch nicht bei Spielen ohne Assistenten. Klar, du stehst alleine am Platz - vorher und nachher gibt es aber immer Leute, mit denen du ins Gespräch kommst.

     Dein schwierigstes Spiel?

Im Kopf bleibt mir natürlich das Kreisliga A-Topspiel Mackenzell gegen Stockhausen. Die Begebenheiten, die Tabellensituation und der Fehler, den ich gemacht habe: Ein Spieler hätte Gelb-Rot sehen müssen. Ich gab aber nur eine zweite Gelbe und vergaß die Rote. Ich holte den Platzverweis ein paar Minuten später nach. Es war ein heißes Spiel und nicht meine beste Leistung, das weiß ich. Abhaken, draus lernen und weitermachen.

      Hast du dir Ziele gesetzt?

Angesichts des KOL-Förderkaders wäre es ein riesiges Highlight, in die Gruppenliga aufzusteigen. Langfristig will ich gute Leistung erbringen. Ein konkretes Ziel verfolge ich nicht. Ich schau einfach mal, wie weit es reicht. Bundesliga wäre natürlich das schönste. Davon bin ich aber noch meilenweit entfernt. (Lacht.)

     Warum zum Neulingslehrgang anmelden?

Der größte Vorteil liegt in der Weiterbildung der Persönlichkeit. Du bekommst das ganze Paket Kommunikation mit und kannst es auf andere Bereiche im Leben anwenden. Taschengeld gibt’s obendrauf. Gratis Bundesliga-Besuche sind weitere Highlights als Schiri.

     Ein Beispiel?

Der Ausflug zum Spiel nach Sinsheim mit der Vereinigung. Hoffenheim spielte gegen Leverkusen. Bayer-Keeper Lukas Hrádecký winkte uns sogar vor dem Spiel.

     Was gibst du Neulingen mit auf den Weg?

Am Ball bleiben. Niemals den Kopf hängenlassen. Nach schwierigen Spielen jemanden vom Ausschuss oder einen anderen Schirikollegen anrufen. Nicht an Fehlern festbeißen, sondern sie abhaken. Neue Motivation schöpfen und weitermachen.

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